Floridas Strände

Ein Traum aus Sand und Meer - Floridas phantastische Strände

Wer an Urlaub in Florida denkt, der hat meistens auch ein ziemlich klares Bild vor Augen: eine Sonne, die vom strahlend blauem Himmel scheint, ein unbeschwerter Lebensstil am Meer mit weissen Schaumkronen, die sich an endlos langen Sandstränden brechen. Florida hat mit insgesamt fast 2.000 km langen Stränden tatsächlich all das und noch viel mehr zu bieten.

Neben den vielen, direkt an den Küsten gelegenen Städten, die den Strand bereits in ihrem Namen tragen, wie Daytona Beach, der einzige Strand, der auch mit dem Auto befahren werden darf, West Palm Beach oder Fort Myers Beach, gibt es auch die selteneren Felsstrände, wie den im Washington Oaks Garden State Park, mit seinen bizarren Coquina-Felsformationen aus Muschelkalk. Es sind außerdem die vielen vorgelagerten Inseln, Halbinseln und einsamen Buchten inmitten des Atlantiks und am Golf von Mexiko, die mit den schönsten Badestränden aufwarten- und das ganzjährig, denn die durchschnittlichen Temperaturen betragen selbst im Winter noch milde 18 Grad . Dazu zählen die Florida Keys mit ihren Tauch- und Schnorchelparadiesen um Key Largo, die Strände von Miami Beach (Bild oben), Jacksonville, Cape Canaveral und Vero Beach oder bei Fort Lauderdale, Naples und Marco Island sowie die berühmten Urlaubsinseln vor Cape Coral: Sanibel, wo das „shelling“ (Muscheln sammeln) am meisten Spaß macht und Captiva, während hingegen Pine Island eher gering mit öffentlich zugänglichen Stränden, dafür aber mit einigen schönen Privatstränden, gesegnet ist. Auch St. Petersburg und Clearwater locken mit schneeweissen Sandstränden und auch hoch oben im Norden, in Panama City , Fort Walton Beach und Pensacola, muss keiner auf seinen erholsamen Badeausflug ans Meer verzichten.

Die schönsten Strände in Florida

Sogar inmitten des Everglades National Parks mit seinen unzähligen kleinen Mangroveninseln, den Ten Thousand Islands, mit ihren Salz-und Süßwassermarschen und der einzigartigen Tierwelt wie Manatees (Seekühen), Reihern, Delfinen, Ospreys (Fischadlern), Meeresschildkröten und Rosalöfflern, die man auch auf einer ausgiebigen Bootstour beobachten kann, gibt es kleine, zumeist unter Naturschutz stehende Sandstrände und einsame Buchten. Marco Island, am Nordende der Inselkette, ist die größte Insel der Ten Thousand Islands und über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Sie gilt mit einem 7 km langen weißen, flach abfallenden Sandstrand und einem von Wasserkanälen durchzogenen Inselinneren als tropisches Strand- und absolutes Familienparadies direkt an der Gulf Coast. Möglichkeiten, die Natur zu entdecken gibt es viele. Überall bieten Anbieter von Bootsvermietungen Touren per Airboot oder auch sehr schonende und naturnahe Touren wie mit dem Kayak oder dem Kanu an. Vom Stand Up Paddle Board aus oder auf einer Wanderung auf einem der, zumeist noch sehr informativen, Boardwalks lässt sich die vielfältige einheimische Flora und Fauna ebenfalls bestens erkunden.

Ein kleines, ruhiges Naturparadies ohne große Hotelkomplexe und Unterhaltungsindustrie ist auch die, ungefähr 10 Kilometer lange und weniger als zwei Kilometer breite, Insel Anna Maria Island mit ihrem puderzuckerfeinen Sandstrand und glasklaren Meerwasser. Sie verläuft in Nord-Süd-Richtung vor der Stadt Bradenton und kann von dieser aus über zwei Brücken leicht erreicht werden. Damit diese Idylle erhalten bleibt, wehrt sich die Lokalbevölkerung auch vehement gegen die Bildung größerer Ressorts und gegen eine steigende Kommerzialisierung. Berühmt ist Anna Maria Island für seine spektakulären Sonnenuntergänge und das abendliche Picknick am Bean Point oder in einem der urigen Seafood Restaurants am Strand direkt am wunderschönen Golf von Mexiko.

Beaches in SW Florida, Cape Coral, Ft. Myers Beach, Florida Keys, Marco Island

Dr. Beach kürt die besten Strände der USA

Großes Hurra in Florida: gleich drei Vertreter sind unter den diesjährigen Top 10 der besten US-amerikanischen Badestrände. Florida hat 2017 als südöstlichster Bundesstaat sogar Hawaii geschlagen. Zu verdanken hat Florida dies einem einzigen Mann, dem Professor am Institut für Küstenforschung der Internationalen Universität in Miami, Stephen Leatherman. Der in ganz Amerika als Dr. Beach  bekannte Forscher ist die unumstrittene Koryphäe für Strandbewertungen, seit er vor über 20 Jahren im Auftrag der Regierung 650 öffentliche Strände wissenschaftlich untersuchte.

Gewinner 2017 ist Siesta Beach, Sarasota, weiter unter den Top 10 sind Grayton Beach State Park auf dem Florida Panhandle und der Caladesi Island State Park, Clearwater sowie weitere schöne Strände in Californien, North und South Carolina, Hawaii und New York. 

Dr. Beach #1 Top Beach 2017: Siesta Beach, Florida