Aktuelle Bademode und ihre GeschichteDass Mode dem Zeitgeist unterliegt, ist eine Binsenweisheit. Doch selten hat sich Bekleidung im Laufe von nur 150 Jahren derart gewandelt, wie bei der Bademode. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts begaben sich Frauen und Mädchen meist in voller Montur ins kühle Nass. Mit dem aufblühenden Strandbetrieb an Floridas Küsten kamen Badekostüme in Mode, die jedoch die meisten Körperpartien züchtig verhüllten. So kombinierten die Badenixen zur Zeit Theodore Roosevelts eine Tunika mit wadenlangen Hosen.
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| Um die Jahrhundertwende setzte sich der Matrosenlook durch. Zum Badekleid waren Mieder und schwarze Strumpfhosen Pflicht. In den 1920er Jahren wurde die Bademode freizügiger. Die ersten Badeanzüge waren noch aus Wolle. Bis in die 1950er Jahre dominierte der Einteiler. Doch zumindest trocknete die Bademode aus Kunstfasern nun schneller. Dann verhalfen die Swinging Sixties dem Bikini zum Durchbruch. Seither entstand eine Fülle an Formen und Designs vom klassischen Zweiteiler über den Bügel-Bikini bis hin zum Tankini.
Bis heute gelten Bikinis bei Frauen jeder Altersklasse als die beliebteste Badebekleidung überhaupt. Natürlich ist es auch eine Frage der Figur, ob Frau sich für den Zweiteiler entscheidet. Doch selbst Damen von Format lieben ihn und verhüllen störende Pölsterchen ganz einfach mit einem Strandtuch, dem Pareo. Wer solche Probleme dank einer beneidenswerten Figur nicht kennt, darf sich auch im nächsten Sommer wieder in einen sexy Bikini oder einen mit Bandeau-Oberteil wagen. |