Die Banken betreiben natürlich Schadensbegrenzung und versuchen sich die fehlend Summe irgendwie vom Verkäufer zu holen. Sollte ein Kaufangebot für das Haus da sein, werden sie erst versuchen, ob der mögliche Käufer nicht doch etwas mehr zahlen würde. Wenn der dazu nicht bereit ist, wird versucht das Geld vom Verkäufer über Ratenzahlungen zu bekommen. Banken bieten auch an, einen Teil der Schulden zu erlassen; das funktioniert aber nur, wenn wirklich Zahlungsunfähigkeit des Verkäufers bewiesen werden kann. Dieser ganze Prozess dauert, da er durch die verschiedensten Ebenen der Banken laufen muss, enorm lange und führt zum Teil auch zu keinem Ergebnis.
Der nächste Schritt ist das „Foreclosure“, die Zwangsvollstreckung. Das Haus geht an die Bank zurück, es wird ein Schätzer bestellt, der das Haus aufgrund seines Zustandes bewertet und zu diesem Preis kommt es auf den Markt.
Man kann hier sehr gute Schnäppchen machen, nur ist hier Vorsicht angesagt! Die Häuser sind mitunter schon seit Monaten nicht mehr bewohnt, Strom und Wasser sind ebenfalls schon lange abgestellt. Das vermeintliche Schnäppchen kann sich sehr schnell als Bauruine herausstellen. Hier ist Expertenrat gefragt! Lassen Sie das Haus durch einen lizensierten Homeinspector untersuchen! Reparaturen und Modernisierungen lassen sich durchführen, nur müssen Sie wissen, dass so etwas auf Sie zukommen könnte! Es gibt zur Zeit aber ebenfalls ganz reguläre Verkäufe zu Top Preisen am Markt, bei denen man nicht Monate auf eine Antwort der Bank warten muss, oder ein renovierungsbedürftiges Haus bekommt. Die Auswahl ist riesig; schon seit langem war die Zeit zum Kaufen nicht mehr so günstig! Lassen Sie sich von einem lizensierten Makler vor Ort vertreten um Ihr Traumhaus zu erwerben. |