Berühmte Menschen aus Florida | People of Florida
 Photo by Clem Onojeghuo on Unsplash 

Von Hollywood bis hin zum Leistungssport – im internationalen Vergleich produzieren die USA weltweit die meisten Stars und Sternchen. Auch Florida ist keine Ausnahme. Der sonnige Staat ist Heimat vieler berühmter Persönlichkeiten, die im öffentlichen Rampenlicht stehen und immer wieder für Aufsehen sorgen. Wir haben eine kleine Liste zusammengestellt.

Ariana Grande

Ariana Grande ist eine Sängerin und Schauspielerin aus Boca Raton, Florida, die weltweit aufgrund ihrer tollen Stimme große Wellen geschlagen hat. Bereits in jungen Jahren stand sie auf der Bühne und sang auf unzähligen öffentlichen Veranstaltungen. Schließlich beschloss sie, dies zu ihrem Lebensunterhalt zu machen. Ihre erste Erfahrung mit der Welt des Entertainments machte sie mit den Broadway-Musicals „Die Schöne und das Biest“ und „Der Zauberer von Oz“. Sie spielte auch in vielen verschiedenen Fernsehshows mit, bis sie sich dazu entschloss, sich hauptsächlich der Musik zu widmen. Ihr Debütalbum "Yours Truly" hat mehrere Rekorde gebrochen und führte viele Wochen lang die "Billboard Top 100" -Charts an.

Bob Ross

Bob Ross war ein gefeierter, amerikanischer Maler und Kunstlehrer, der in Daytona Beach, Florida geboren wurde und im Jahr 1995 an Krebs verstarb. In seiner frühen Militärkarriere entwickelte er seine Liebe zur Kunst als er einen Kunstkurs besuchte. Am Höhepunkt seiner Karriere trat er in seiner Flaggschiff-Fernsehsendung „The Joy of Painting“ als Kunstlehrer auf und startete so einen regelrechten Malkult. Die Sendung lief von 1983 bis 1994 und Wiederholungen der Folgen werden bis heute in den USA, Kanada, Lateinamerika und Europa ausgestrahlt. Was Bobs Sendung so besonders machte: Sie war interaktiv, kreativ und unterhaltsam. Zudem vertrat sie stets das Motto „Jeder kann malen“.

Noah Schwartz

Man wird nicht nur durchs Schauspiel, Singen oder Malen berühmt. Auch erfolgreiche Pokerspieler erfahren durch ihre besonderen Künste weltweiten Ruhm. Dazu gehört Noah Schwartz aus Miami Beach, Florida. Spricht man von verschiedenen Stereotypen im Poker, ist Schwartz der klassische „stille Attentäter“, der mit neutraler Miene und unscheinbarem Kapuzenpulli auf systematische Art und Weise ans Ziel kommt. Das Vermögen des im Jahr 1983 geborenen Champions wird mittlerweile auf knapp 6 Millionen US-Dollar geschätzt. Dies  setzt er auch für wohltätige Zwecke ein, wie zum Beispiel die „Make-a-Wish Foundation“. Pokern ist übrigens nicht sein einziges Talent, denn fast wäre er zu einem professionellen Baseball-Spieler geworden.

Bray Wyatt

Bray Wyatt ist ein bedeutender amerikanischer Wrestler, der derzeit unter Vertrag mit WWE steht und auf Raw Rooster auftritt. Geboren und aufgewachsen in Brooksville, Florida, war Brays erste Liebe nicht etwa das Wrestling. Er war ein außerordentlich guter Fußballspieler und träumte von einer Fußballerkarriere. Doch als er anfing zu studieren, änderte sich alles. Er brach das College wegen schlechter akademischer Leistungen ab und beschloss, Wrestler zu werden. Schließlich lag dies auch in der Familie: Schon sein Vater und Großvater waren professionelle Wrestler gewesen und dienten Bray als große Inspiration. Als seine Karriere bei WWE begann, wurde er schnell zu einem der beliebtesten Wrestler.

Sarah Paulson

Sarah Catherine Paulson ist eine amerikanische Schauspielerin, die für ihre Auftritte in TV-Serien wie "American Gothic" und "Jack & Jill" bekannt ist. Ihre erstaunliche Leistung in "The People v. O. J. Simpson: American Crime Story", in der sie eine Staatsanwältin spielte, brachte ihr mehrere Auszeichnungen ein, darunter einen Emmy. Geboren in Tampa, Florida, begann sie ihre Schauspielkarriere als Teenager direkt nach der High School. In den 1990er Jahren wurde sie durch ihre Rolle in der Fernsehserie "Law & Order" bekannt. Sie spielte auch eine Nebenrolle in dem beliebten Dramafilm "Twelve Years a Slave". Der Film war ein großer Erfolg und gewann drei Oscars.

Photo by Jorge Vasconez on Unsplash

Sidney Poitier

Sir Sidney Poitier ist ein Schauspieler, Regisseur und Diplomat. Tatsächlich war er der erste schwarze Mann, der mit dem Oscar für „besten Schauspieler“ ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung gewann er für seine Darstellung von Homer Smith, einem afroamerikanischen Arbeiter im Film "Lilien des Feldes". In den 1960er Jahren war dies eine sehr bedeutende Leistung, da der Rassismus gerade in den USA Minderheiten systematisch ausgrenzte und diskriminierte. Sidney wurde als Sohn armer bahamischer Bauerneltern in Miami, Florida, geboren. Als Teenager wandte er sich dem Straßenverbrechen zu, bevor er seine Liebe fürs Theaterspielen entdeckte. In seinem Debütfilm "No Way Out" spielte er einen Arzt, der einen weißen Rassisten behandelt.